Offener Infotreff: Montag, 15. Mai, 20:00 Uhr, Gaststätte Sommerfrische

Liebe Mitglieder und Freunde der ÖDP,

 

ich lade euch ein zu unserem nächsten Infotreff am Montag, den 15. Mai um 20 Uhr in der Gaststätte Sommerfrische. Es gibt wieder einiges aus Kreistag, Stadtrat, Hochwasserschutz in Ansbach, Geschäftsführung ANregiomed, Kommunenkonferenz in Nürnberg, Bundesparteitag in Ingolstadt usw. zu berichten. Ich bitte um zahlreiches und rechtzeitiges Erscheinen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Berberich

Ökologisch Demokratische Partei ÖDP

ÖDP Kreisvorsitzender Ansbach

Rosenbadstr. 13, 91522 Ansbach

Tel.: (0981) 87526 oder 3015

martin.berberich@t-online.de

www.oedp-an.de

Angelika Demmerschmidt sprach in Herrieden im Rahmen der Kampagne „Klaus graust`s“ des ÖDP-Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner über die Gefahren durch antibiotikaresistente Keime

Demmerschmidt: „Agroindustrielle Tierhaltung ist wesentliche Brutstätte für antibiotikaresistente Keime“

Über die Gefahren durch den Antibiotikaeinsatz in der Massentierhaltung und die steigende Zahl von Antibiotikaresistenzen sprach Angelika Demmerschmidt, Referentin für Kommunikation und Medien des Europaabgeordneten Prof. Dr. Klaus Buchner bei ihrem Vortrag in Herrieden.

So führt die breite Anwendung von Antibiotika in der industriellen Massentierhaltung zu einer steigenden Zahl von multiresistenten Keimen, den sogenannten Krankenhauskeimen. Diese multiresistenten Keime werden in Besorgnis erregendem Ausmaß auf den Menschen übertragen. Dadurch werden unsere Antibiotika zunehmend wirkungslos“, so Demmerschmidt.

Jedes Jahr sterben weltweit – in steigendem Maße – Menschen an Infektionen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Wenn gegen diesen Umstand nicht schnellstens etwas unternommen wird, könnten nach einer Studie des Universitätsklinikums Berliner Charité im Jahr 2050 weltweit mehr Menschen an Antibiotikaresistenzen sterben als an Krebs. Das wäre die Rückkehr ins medizinische Mittelalter.

„In der Massentierhaltung werden große Mengen Antibiotika vorbeugend eingesetzt. Wegen der nicht artgerechten Tierhaltung würden die Tiere ansonsten krank werden. Die dadurch entstehenden multiresistenten Keime gelangen über die Gülle auf die Felder und damit auch in den Wasserkreislauf klärt die Referentin auf. Ein Mensch, der mit dem Keim besiedelt ist, zeigt in der Regel keine Krankheitssymptome. Überträgt er jedoch diesen Keim auf einen kranken oder geschwächten Menschen, führen solche Infektionen immer häufiger zu Multiorganversagen mit Todesfolge.

Demmerschmidt weist auf die Warnungen des Europaabgeordneten hin, dass durch die geplanten Freihandelsabkommen weitere Millionen Tonnen billiges Massenfleisch aus industrialisierter Tierhaltung auf den europäischen Markt käme. Durch dieses minderwertige, aber billige Fleisch steigt der Druck auf unsere Landwirte. Auch sie werden gezwungen verstärkt auf Quantität statt auf Qualität zu setzen und immer billiger zu produzieren.

Die Referentin unterstreicht, dass Prof. Buchner ein Umdenken in Politik und Gesellschaft fordert. „Wir müssen wegkommen von der industriellen Landwirtschaft. Als Sofortmaßnahme muss es  ein Verbot von Reserve-Antibiotika in der industriellen Massentierhaltung geben. Es dürfen keine Antibiotika vorbeugend an gesunde Tiere verabreicht werden. Stattdessen müssen wir uns wieder der artgerechten Tierhaltung zuwenden“.

Dabei kann der Begriff der Massentierhaltung nicht an Zahlen festgemacht werden. Entscheidend sind die Haltungsbedingungen für die Tiere und wie intensiv die Landwirtschaft betrieben wird.

Die Landwirte müssen für ihre Produkte gerechte Preise bekommen, damit sie wieder mehr auf Qualität achten können. Dabei machen die nachprüfbaren Inhaltsstoffe nur einen Teil der Qualität aus. Weitere wichtige Faktoren sind die Regionalität der Tierhaltung und der Futtererzeugung, angepasste und überschaubare Strukturen der Betriebe, die Umweltbelastung der gesamten Produktionskette und die Tiergerechtigkeit der Haltung. Dies muss für den Verbraucher erkennbar sein und sich in einem gerechten Preis für den Landwirt niederschlagen. In der anschließend geführten lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass sich die Kampagne weniger an die regionale, familienbetriebene Landwirtschaft richtet sondern vielmehr an große industriell geprägte Betriebe. Verbraucherschutz und Käuferverhalten bilden dabei weitere wichtige Aspekte.

 

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Liebe Wählerinnen und Wähler,
durch Ihre Stimmen habe ich den Einzug in den Bezirktag geschafft!

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und stelle mich gerne der Herausforderung. Auf den Bezirk kommen sehr wichtige Aufgaben zu!

Mit Engagement und Offenheit werde ich mich in dieses Gremium einbringen.

Herzliche Grüße!
Ihre
Ingrid Malecha

Anträge der Stadträte

Eine Videoansprache von Bernhard Suttner, Gründungsmitglied der ÖDP.
Den Text der Rede finden Sie hier.

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